• Gastschreiberling

Die Gelegenheit am Korken gepackt!

Ab und an bieten sich Gelegenheiten im Leben, bei denen einfach zugeschlagen werden muss.

Rückblick: Posteingang 23. April 2018 – 14:17 Uhr. „Freier Platz beim Bier-/Wein- & Steak-Tasting“. Der Betreff sagte schon alles. Da sich diese Gelegenheit nicht oft bietet und die Nachfrage nach diesen Events extrem hoch ist, brauchte ich an besagtem Tag um 14:17 (+ ein paar Sekunden) nicht lange überlegen als die Mail eintraf. Diesmal bin ich dabei!


Wenn ich mich kurz vorstellen darf: ich bin Alex, heutiger Gastschreiber und bei OTTO Gourmet im Projektmanagement tätig – aber spulen wir doch vor zum 26.04 am Tatort Männermetzger, wo das Wein- und Steak-Tasting stattfand.


Dass ich ein wenig Vorahnung beim Thema Fleisch habe, blieb den anderen Teilnehmern nicht verborgen und so wurde ich direkt in den ersten Minuten als Streber entlarvt. Anders sieht es beim Thema Wein aus – als ambitionierter Laie war ich froh von unserem Koch und Gastgeber Tommy durch den Abend geleitet zu werden und das gänzlich neue Bouquet an Wissen direkt geschmacklich verarbeiten zu können anhand der edlen Tropfen, die uns da aufgetischt wurden.


GUTES FLEISCH + Wein = ♥

Zum Start gab es was Prickelndes – der Bubbly von Markus Schneider ist ein sogenannter Winzersekt. Die Mischung aus Chardonnay und Spätburgunder war schon mal ein guter Start. Passend dazu gab es dann auch den ersten Gruß aus der Küche mit einer Variation von aufgeschnittener hausgemachter Rinder-Pastrami, LiVar Prosciutto de Monastero und LiVar Coppa.



Auch im weiteren Verlauf wurden unsere Geschmacksnerven gefordert mit abwechselnder Verkostung von Fleisch und Wein:

Beim Fleisch haben wir mit wenig Fett begonnen und uns dann von Gang zu Gang im Fettanteil gesteigert. Nach der Querverkostung von Bison, Hereford, Black Angus und dem Highlight wohl aller Teilnahmer – dem Morgan Ranch Wagyu, gab es im Hauptgang 20 Stunden bei 66 °C geschmorte Rippe vom Hereford Rind, Kartoffelstampf & Jus, sowie einen kleinen Wildkräutersalat. Durch das lange schmoren war das Fleisch butterzart und zerfiel quasi an der Gabel – ein Traum!


geschmorte Rippe vom Hereford Rind, Kartoffelstampf & Jus (o.l.), Wagyu Beef (o.r.), Black Angus Beef (u.l.) und Bison (u.r.)



Warum Weißwein nicht immer weiß ist

Der Grauburgunder von Friedrich Becker sorgte direkt für Gesprächsstoff, da er als Weißwein gar nicht so weiß daher kam – Erklärung war hier die besondere Herstellungsmethode des Most und einer für mich neuen Vokabel – der Maischezeit.

Im Anschluss folgte unser Hauswein. Der Weißburgunder von Jochen Dreißigacker! Der Weißwein blieb mir vor allem aufgrund seiner spannenden Säurestruktur in Verbindung mit angenehmen Nuancen von Zitrusfrüchten und Apfel in Erinnerung.







Von da an durften wir ein wenig selbst bestimmen in welche Richtung es gehen soll. Zum ersten Mal war die Gruppe sich nicht ganz einig ob mit Rot- oder Weißwein fortgefahren wird. Daher haben wir einfach beides aufgetischt. Dabei war dann mein Liebling des Abends: der Sauvignon Blanc von Oliver Zeter und der süffige Rotweincuvée von Friedrich Becker.

Abgeschlossen wurde der Abend dann mit einer Platte Parmigiano Reggiano der 24, 36 und 48 Monate gereift wurde und der süßen Verführung – eine Riesling Spätlese von 2011 - des Günther Jauch’schen Weinguts „von Othegraven“.



Da das bloggen für mich Neuland ist, hätte es vermutlich keine weiteren Bilder nach dem ersten Glas Wein gegeben – wenn ich nicht unter die Fittiche der anderen Teilnehmer genommen worden wäre. Also vielen Dank an dieser Stelle für die Tipps und die gute Gesellschaft. Vielleicht schaue ich ja bald wieder als erster in mein E-Mailpostfach und darf meine zweite Karriere als Blogger fortsetzen!



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