• Gastschreiberling

Hauptsach‘ gudd gess!

Hallo Freunde des guten Geschmacks!

Ich bin der Jochen und komme aus dem kleinen Saarland. Bei OTTO GOURMET studiere ich seit 2015 dual Food Management. Als leidenschaftlicher Foodie war die Entscheidung diesen Studiengang zu wählen für mich relativ schnell getroffen. Da ich Fleischfresser von ganzem Herzen bin, war für mich klar, dass ich bei OTTO GOURMET arbeiten will. Und diese Entscheidung war auch gut so, denn hier habe ich die Möglichkeit verschiedenste Rassen aus der ganzen Welt einmal auf meinem Teller liegen zu haben und genießen zu können.


Ich hab schnell gemerkt, dass die beliebtesten Cuts vom Rind, wie das Entrecôte, Rumpsteak oder das Filet zwar zu Recht gefeiert werden, jedoch für mich geschmacklich keine Herausforderung sind. Um Abwechslung reinzubringen, habe ich die verschiedensten Zuschnitte, auch die nicht so Bekannten, für mich entdeckt.


Was liegt gern auf meinem Teller?

Ich denke ich kann sagen, dass ich aus der angebotenen Vielfalt von OTTO GOURMET bereits den Großteil des Sortiments probiert habe. Eins meiner Lieblingscuts ist das Hanging Tender, auch Onglet genannt. Dies ist zwar ein Muskelstück, liegt jedoch innerhalb der Bauchhöhle des Rinds und zählt daher zu den Innereien. Es hat aber von der Struktur her nichts mit diesen gemein. Im Gegensatz zu herkömmlichen Muskelstücken hat es allerdings einen intensiveren Fleischgeschmack. Gerade das macht diesen Cut so interessant!


Wie ich Hanging Tender zubereite

Gewöhnlich in der Pfanne anbraten kann ja jeder, also wollte ich für diesen Blogbeitrag etwas Besonderes machen. Zunächst muss bei dem Stück die mittlere Sehne händisch herausgetrennt werden. Das schafft man auch ohne Metzgerausbildung, vielleicht nur nicht ganz so sauber ;).


Um einen durchgängigen Gargrad – Hanging Tender sollte medium-rare gegessen werden – zu ermöglichen, benutze ich gerne sous vide als Garmethode; hierbei eignen sich 50°C. Eine schöne Kruste sollte natürlich niemals fehlen, daher habe ich anschließend die Stücke bei 800°C im Beefer gebrutzelt.


Da wir momentan in der Spargelzeit sind, war klar dass dieser auf meinem Teller nicht fehlen darf. Klassisch dazu natürlich Kartoffeln. Eine Sauce Hollandaise war auch geplant. Wer sich damit auskennt weiß, dass diese nicht zu heiß werden darf. Jetzt ratet mal, was mir passiert ist. Also gab es keine Sauce Hollandaise, sondern lediglich etwas geschmolzene Butter.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es war geil! Seht selbst:



P.S. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Blogbeitrags war Jochen immer noch untröstlich über seinen "Sauce Hollandaise Unfall" ;)


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