• Gastschreiberling

In jedem von uns steckt ein kleiner Fleischbotschafter

Hi, mein Name ist Patrick, ich arbeite seit März 2018 bei OTTO GOURMET in der IT-Abteilung als Frontend-Entwickler und heute habe ich euch auch mal eine Fleisch-Story aus meinem Leben zu erzählen bzw. wenn man genau sein will, dann sogar zwei.

Stefan Marquard und ich auf der Beef Bottle Party (vielleicht mit 2-3 Gläsern Wein intus)

Angefangen hat alles im September 2017. Da bin ich nämlich umgezogen in eine neue Wohnung, welche zu meinem Vorteil eine große Dachterrasse hat. Da ich in meiner alten Wohnung nämlich nur einen kleinen Balkon hatte und laut Hausordnung sämtliche Grills untersagt waren, stand für mich fest: Auf die Dachterrasse muss ein Grill!


Und hier kommt mein Bruder ins Spiel. Mein Bruder hat sich nämlich mindestens genauso gefreut wie ich, auch weil er selbst nicht die Möglichkeit dazu hat, dass ich nun den Platz habe einen Grill aufzustellen und hat kurzerhand entschieden, mir einen Grill zur Einweihung/Geburtstag (der ist zwar erst im November, aber das war okay für mich), zu schenken. Natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken, hat er das auch getan und die ersten Würstchen konnten noch am Umzugstag für die fleißigen Helfer gegrillt werden.


Mit dem Wechsel zu OTTO GOURMET haben sich natürlich noch mal ganz andere Türen geöffnet, um sich mit dem Thema Fleisch auseinanderzusetzen. Was am Anfang noch von Freunden belächelt wurde, warum ich jetzt gerade dieses Fleisch essen möchte, hat sich nach den ersten Grill-Einladungen auch erübrigt, als sie den Unterschied schmecken konnten. Aber bei der ganzen Grillerei mit Freunden habe ich ein kleines Detail vergessen: Meinen Bruder als Dankeschön für den Grill mal einzuladen.


Meine Mutter hatte mal beiläufig erwähnt, dass er ja ein bisschen traurig ist, weil ich ihn nicht auch mal zum Grillen einlade. Natürlich wäre er viel zu stolz dafür, um das zuzugeben ;) Nach fast einem Jahr, an seinem Geburtstag, habe ich es dann auch mal geschafft diese Einladung auszusprechen. Und weil es sein Geburtstag ist, sollte es nicht nur irgendein Steak sein, es sollte ein Tomahawk sein! Und obwohl ein Tomahawk Steak schon in seiner Erscheinung selbst sehr brachial und beeindruckend ist, wollte ich noch einen draufsetzen mit einem Wagyu Ribeye Tomahawk Steak von der Morgan Ranch.

Ich weiß zwar nicht, ob das die beste Methode ist ein Steak zuzubereiten, aber nach viel rumprobieren, hat sich die Zubereitung für mich so bewährt:

  • 80 °C Backofen, ca. 45 Minuten bis 50 °C Kerntemperatur erreicht ist

  • Auf den Grill legen, ca. 4x 30 Sekunden anbraten

  • Wieso 4x? Ganz wichtig: Grillmuster nicht vergessen! ;)

  • 30 Sekunden, 45° drehen, 30 Sekunden, wenden, 30 Sekunden, 45° drehen

  • Das Steak hat nun eine Kerntemperatur von ca. 52 °C

  • Auf einem Holzbrett noch 3-5 Minuten ruhen lassen, die Kerntemperatur zieht noch auf 54-55 °C hoch und der Fleischsaft setzt sich.

  • Aufschneiden

  • etwas Salz

Dazu gab’s noch in Spalten geschnittene Kartoffeln mit Rosmarin aus dem Ofen. Das Ergebnis war ein rund 5cm dickes, 900g schweres, medium gegartes Tomahawk Steak welches meinem Bruder (und mir natürlich auch) hervorragend geschmeckt hat. Im Großen und Ganzen eine überzeugende Arbeit.

Aber das war noch nicht alles an diesem Wochenende...


Durch Zufall sah ich ein paar Tage zuvor ein Youtube Video über ein “Philly Cheese Steak Sandwich” und das wollte ich unbedingt ausprobieren.

Was sich ganz gut traf war, dass ich am Samstag mit ein paar Freunden ins Stadion gehen wollte und somit wieder Freunde zum Essen einladen konnte. Es bereitet mir nämlich tatsächlich sehr viel Freude “Außenstehende” davon zu überzeugen, was es bedeutet, gutes Fleisch zu essen, schließlich steckt in jedem von uns hier bei OTTO GOURMET ein kleiner Fleischbotschafter. Lange Rede kurzer Sinn, hier noch mal erklärt wie ich das angestellt habe:

  • Steak (am besten Entrecote) in Tranchen schneiden

  • grüne Paprika in Streifen schneiden

  • mittelgroße Zwiebel in Ringe schneiden

  • Brötchen mit der Innenseite kurz anrösten

  • Paprika und Zwiebeln auf mittlerer Hitze anrösten, herausnehmen, bei Seite stellen

  • Steak Tranchen scharf anbraten

  • Paprika und Zwiebeln unterwenden

  • mit Cheddar bedecken (kann man auch drunter rühren)

  • ab aufs Brötchen und servieren

Ich hatte in diesem Fall jetzt ein Flank Steak, würde jedoch ein Entrecote empfehlen, da es noch ein wenig mehr Fett in sich trägt. Was ich noch empfehlen kann, ist eine Grillpfanne mit abnehmbarem Griff, um die Pfanne kurz in den Ofen zu stellen bei 200 °C, da zerläuft der Käse schöner :)


Meine Kumpels und ich waren alle begeistert. Und das bei nur ca. 15 Minuten Zubereitungszeit!


So, das war es jetzt von meiner Seite und ich hoffe ich konnte euch einen Einblick verschaffen wie ich an das Thema Fleisch herangehe und wieviel Spaß es machen kann, einfach mal Dinge auszuprobieren. Denn beide Gerichte waren sozusagen mein erstes Ma(h)l. Dass man Freunde zum Essen einladen kann und sie gleichzeitig noch von seiner Sache überzeugen kann, ist ein positiver Nebeneffekt.

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