• Corinna

Wie ich zum Volleyball-Fan wurde

Aktualisiert: 18. Mai 2018

Eigentlich wollte ich immer der Typ Mensch sein, der sich bei schlechter Laune mit Sport abreagiert und sich beim Joggen so auspowert, dass danach aller Ärger verflogen ist. Hat leider nicht geklappt. Wenn ich nämlich ehrlich bin, schaffe ich’s gerade zweimal die Woche ins Fitnessstudio – wenn’s hochkommt! – und bin sonst eher der Typ Mensch der auf der Couch mit einem Schokoriegel bewaffnet höchstens unserer Fußballnationalmannschaft beim Spielen zusieht.


Gerade mit Volleyball hatte ich – abgesehen vom Schulsport, der ja nun auch schon eine Zeit zurückliegt – nicht wirklich viel am Hut.

Das sollte sich Anfang des Jahres jedoch schlagartig ändern. „Wir sind ab sofort offizieller Sponsor der Ladies in Black Aachen!“, schrieb Wolfgang Otto in einer E-Mail an mich. Und ob ich nicht Lust hätte, das Thema Sportsmarketing bei uns zu betreuen. Getreu dem Motto „Neues Jahr, neue Herausforderungen!“ sagte ich zu.


Um mich besser in das Thema reinversetzen zu können, entschied ich mich am 20. Januar das Spiel der Ladies in Black gegen den SSC Palmberg Schwerin besuchen zu gehen. Die Heimspiele der Ladies, die sehr erfolgreich in der 1. Bundesliga spielen, werden im sogenannten „Hexenkessel“, der Sporthalle einer Aachener Schule, ausgetragen.

Kurz vor Spielbeginn waren so gut wie alle Plätze belegt – mehr als 1.000 Zuschauer waren gekommen, um das Spiel zu sehen!

Da die Ladies an diesem Tag gegen eine Top-Mannschaft ran mussten (Schwerin wird nicht nur vom Nationaltrainer der Damenvolleyballerinnen trainiert, sondern hat auch 9 Nationalspielerinnen in seinem Kader!), hoffte ich auf ein spannendes Spiel. Und ich sollte nicht enttäuscht werden: nach 5 langen, nervenaufreibenden Sätzen ging das Spiel für die Aachener Ladies zwar am Ende knapp verloren, aber trotzdem war ich ab diesem Zeitpunkt total angefixt! Vorher hätte ich nicht damit gerechnet, dass ein Volleyballspiel mich so mitreißen könnte und trotzdem stand ich während des Spiels total angespannt und aufgeregt an meinem Platz und hab den Ladies in Black die Daumen gedrückt.

Selbst der Stadionsprecher, André Schnitker, der alle Fans sowohl vor, als auch während und nach dem Spiel köstlich mit seinen Kommentaren unterhalten hat, sprach danach von einem „Jahrhundertspiel“.


Spätestens da war für mich klar: das war garantiert nicht das letzte Spiel, das ich mir anschauen werde! Und knapp zwei Wochen später ging’s wieder in den Hexenkessel, diesmal wurden die Ladies mit einem klaren Sieg über den VfB Suhl LOTTO Thüringen belohnt!


Dass die Ladies in Black – und vor allem auch das Team dahinter! – aber nicht nur beim Spiel für tolle Stimmung sorgen, durfte ich dann diese Woche Mittwoch erleben, als die Volleyballerinnen gemeinsam mit dem gesamten Team und vielen Sponsoren zu uns nach Heinsberg kamen um ihre "Black Session" bei uns zu feiern. Mehr als 70 Personen hatten sich angekündigt! Die Location an diesem Abend war neben unserer Showküche auch unser Großraumbüro, das wir extra für das Event mit einem DJ-Pult, einer Tischtennisplatte und einem Kicker ausgestattet hatten.

Nach einer kurzen Ansprache kam dann das OTTO GOURMET Köcheteam zum Einsatz: neben einer großen Querverkostung in zwei Gruppen gab es verschiedene Foodstationen, an denen unsere Gäste sich davon überzeugen konnten, wofür OTTO GOURMET steht. Ob Ochsenbacken vom Irish Hereford, Tatar oder Lachs – überall wurde fleißig probiert. Das Interesse war groß und die Stimmung einfach super. Alle hatten Spaß und haben sich toll unterhalten – so hatten wir uns das gewünscht! Zum Schluss gab es noch ein Erinnerungsfoto mit den Spielerinnen und der Trainerin.


Mein Highlight an diesem Abend: dass ich einige Spielerinnen und auch die Trainerin, Saskia van Hintum, sogar persönlich kennenlernen durfte! Total sympathische Frauen, die sich neben ihrer Körpergröße (die meisten sind über 1,90m groß!) besonders durch ihre lockere Art auszeichnen und total offen über ihr Leben als Sportlerinnen erzählt haben. Das war wirklich eine tolle Erfahrung!


Nach diesem tollen Event stand für mich fest, - was für eine Überraschung - dass ich mir schon bald das nächste Spiel der Ladies in Black anschauen werde. Vielleicht geht’s direkt am 10. März für mich mit dem Fanbus nach Wiesbaden. Und auch bei den Playoffs, die demnächst in Masseik ausgetragen werden, würde ich gerne dabei sein.

Mein Fazit: anderen beim Sport zuzuschauen tut zwar nichts für die Figur oder die Ausdauer, aber ich kann jedem nur empfehlen, bei der nächsten Gelegenheit ein Volleyballspiel live anzuschauen – das hat wirklich Suchpotenzial!


Achja; als kleines Gastgeschenk haben wir sogar einen kleinen Volleyball mit allen Unterschriften der Spielerinnen bekommen - den werden wir sicher bald über Facebook verlosen ;)


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